#Writing Friday

Standard

Im Februar gibt’s neue Aufgaben von Elizzy, das Thema verrate ich aber erst nach dem Beitrag.

Bittesehr:

Ich habe lange geschwiegen. Vielleicht zu lange. Und nach Jahren, in denen ich mich dieser dunklen, nagenden Stille halb freiwillig, halb gezwungenermaßen, ausgesetzt habe, ist es an der Zeit, das Schweigen zu brechen. Du hast mich stumm gemacht, du ließest mir keine andere Wahl, als mein Innerstes zu verbergen, doch dies hat nun ein Ende. Dieses Schreiben schreit geradezu nach einem Neuanfang. Es klingt, brummt, singt und tönt wie all die Melodien in mir es schon so lange tun und die Intensität meiner Worte wird Dich nun endlich erschüttern und aufrütteln, sodass auch Du bald wieder regelmäßig die Vibrationen meines Körpers spüren wollen wirst. Und Du wirst Dich erinnern, wie sehr Du mich vermisst hast. Du wirst auf die Knie fallen und mich demütig um Verzeihung bitten ob all der Vernachlässigung der letzten Monate und ich werde Dir verzeihen denn ich bin großmütig und nicht nachtragend. Und wenn Du dann endlich wieder täglich meine Saiten sanft mit dem von Deinen Händen geführten Bogen streichelst, streifst und voller Leidenschaft bespielst, dann werde ich Klänge erzeugen, wundervolle Klänge, welche den Menschen die Herzen zum Schmelzen, die Füße zum Tanzen und die Augen zum Tränen bringen werden.

All das wird geschehen, wenn Du endlich zurück kommst, mich aus dieser düsteren Ecke und diesem harten dunklen Kasten, welcher sich wie ein Sarg um mich legt, befreist, mir zuhörst und mich feinfühlig stimmst, dann endlich diesen verdammten Bogen wieder spannst und auf mir spielst!

Wütend und doch hoffnungsvoll

Dein vernachlässigtes Cello

So, das war also mein Beitrag zur Aufgabe „Brief eines vernachlässigten Cello“.

Und „meines“ wird ab Mitte Februar endlich auch wieder genutzt 🙂

Werbeanzeigen

#Writing Friday – Freiheit

Standard

Ich habe beschlossen, mich dem #Writing Friday von Elizzy anzuschließen. Aufgabe für mich heute:

Dein Begriff von Freiheit

Was bedeutet Freiheit?

Heute war ein sonniger Tag. Ich war spazieren, konnte den Duft des Frühlings erahnen, dem Wind lauschen und das salzige Nass des Meeres in der Luft schmecken.

Ich kaufte mit meinem Geld reifes Gemüse bei einem Straßenhändler und erhaschte ein zahnloses Lächeln einer alten Bäuerin.

Am Abend machte ich Feuer im Kamin, setzte mich gemütlich hin und aß etwas von dem Leckeren Gemüse.

Ich telefonierte dank moderner Technik mit meiner besten Freundin, die über 3000km von mir entfernt in Deutschland ist, sie hörte mir zu und war für mich da.

Ich habe zwei Augen, zwei Arme, zwei Beine, ich kann sehen, riechen, schmecken und gehen wohin ich will. Ich habe genug zu essen, Natur um mich herum und ein Dach über dem Kopf.

Freiheit wäre für mich, wenn ich diese Dankbarkeit und das Glück, das ich habe auch wirklich fühlen könnte.