Rezept für Herzhafte Kekse für Hund und Halter :) (vegan)

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Wenn man krank ist und nicht so viel raus kann, dann bleibt nur den Hund, der einem so treu beisteht auch mal Danke zu sagen:

Zutaten:

100g Haferflocken

100g gekochtes, zerstampftes Gemüse zb süsskartoffel, Karotte, Brokkoli

2El proteinreiches Mehl zb Erbse oder gekochte Linsen oder Lupine etc..

1 El Kokosöl

1El Hefeflocken

Gewürze nach Wahl (kein Salz oder rohe Zwiebel und nicht scharf, zb Rosmarin und süße Paprika)

Alles Mischen, auf Backpapier ausstreichen, Einschneiden, bei 200 Grad knusprig backen (ca 30 Minuten)

Mein Hund liebt es und ihr könnt natürlich auch davon naschen!

Guten Apetitt!

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Einfach (Glück)

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Glück ist eigentlich einfach.

Einen Hund, einen Berg, ein paar halbwegs gesunde Beine und das Lied einer fernen Freundin nah im Ohr, tief im Herzen.

Mehr braucht es nicht. Auch kein eigentlich.

Gedanken aus. Gefühl an.

Glück ist einfach.

alltäglich?

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Auch ganz „normale“ Tage können voll von Erkenntnis sein. Das durfte ich heute gleich mehrmals erleben.
Ziemlich gestresst hatte ich nach der Arbeit noch einen Termin wahrgenommen, kurz darauf schrieb mir ein Bekannter folgendes: „Na, wie gehts dir heute? Ich hoffe du hasts heute auch so schön sonnig in Freiburg und auch Luft zum Atmen. Das rettende Wochenende ist noch so weit weg. Die Vision von meinem neuen Leben in 1 Jahr hält mich am leben. Verrückt wie Millionen Menschen ohne so eine Vision jeden Morgen wieder brav ins Hamsterrad steigen und eifrig strampeln und strampeln und strampeln… ohne zu klagen! Ich beneide sie so!“. 

Ohne groß zu überlegen antwortete ich: „Beneide nicht die Blinden. Sie sehen den Dreck nicht. Aber sie sehen auch nicht die Sonne.“ 

Nachdem ich diesen Satz abgeschickt und mir noch einmal durchgelesen hatte, kam ich mir sehr weise vor. Bestimmt hat irgend ein Mensch diesen schon einmal solider ähnlich formuliert aber mir ist dann aufgefallen wie viel darin steckt. Auch für mich. Seit ich vegan und achtsamer lebe, habe ich mich schon so oft über das Konsumverhalten der Menschen in Bezug auf Lebensmittel aber auch Kleidung, Medien etc. aufgeregt. Es ist anstrengend und nicht selten ermüdend zu sehen, wie viele doch scheinbar blind leben und augenscheinlich nichts ändern wollen. Ich selbst war auch eine von Ihnen. Und bestimmt verschließe ich in gewissen Dingen auch häufig unbewusst meine Augen. Vielleicht aus Selbstschutz? Mit offenen Augen durchs Leben zu gehen (und bestimmt sind meine immer noch für sehr vieles nicht geöffnet) scheint uns oft anstrengend und aufwendig, dennoch würde ich es nie wieder hergeben, mein neues Augenlicht so zu sagen, denn es hat mein Leben unglaublich bereichert.

Daran möchte ich mich öfter erinnern.

„Beneide nicht die Blinden. Sie sehen den Dreck nicht. Aber sie sehen auch nicht die Sonne.“ 

Später bin ich noch mit dem Hund meiner Nachbarin spazieren gegangen. (Das birgt übrigens in Bezug auf Männer ungeahnte Kennenlernmöglichkeiten, dies nur am Rande ;))
Auf dem Rückweg bin ich mit Elli (so heißt meine Begleitung) dann in eine Seitenstraße eingebogen, welche ich schon immer mal entlang gehen wollte, da ich mich oft gefragt habe, wohin diese wohl führt aber irgendwie nie gegangen bin. Es war eine Sackgasse. Eine Frau rief mir zu, wo der Weg weitergeht und ich entgegnete: „Ja, ich weiß Bescheid, nur wollte ich schon immer mal sehen, wo dieser Weg hinführt und man kann oft sehr schönes entdecken, wenn man neue Wege geht. Manchmal ist halt auch eine Sackgasse dabei“.

Wir beide lachen. Und ich fühlte mich wieder sehr weise. 

Ich glaube, ich werde alt; Jetzt muss ich nur noch etwas bescheidener werden…