HerzSchlag

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Herz

Schlägt und schlägt und

schlägt

Dabei ist es doch nur noch halb,

wenn nicht ein viertel.

Warum? fragt etwas

unverständlich, während es sich wieder träge begibt

in die Horizontale

Das Herz antwortet nicht.

Es schlägt und schlägt und

schlägt

einfach weiter, unermüdlich.

Stärker als zuvor

Was willst Du? schreit etwas

laut anklagend, verzweifelt und drückt seine Hand

auf die linke Seite der Brust.

Das Herz darunter wird lauter.

Es schlägt und schlägt und

schlägt

gegen den Brustkorb,

es berührt die Hand.

Ich kann nicht. flüstert etwas

Alles was ich will ist Ruhe.

Bitte. Ich habe Angst.

Doch das Herz schlägt munter weiter.

Immer schneller, als ob es heraus springen,

über sich hinaus wachsen möchte.

Es schlägt und schlägt und

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Heimtücke

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Pah!Die Liebe, sie meint sie wäre es

Dabei ist sie wandelbar, wechselbar, vergänglich.

Ein Wechselbad der Gefühle, welche immer wiederkehren, verkleidet, in neue Gewänder gehüllt, doch stets dieselben, tückisch cleveren Zeitgenossen, nahezu perfekt im

lautlosen anschleichen. Diese Gefühle, die einen dann hinterrücks niederstrecken. 

(Zu)

Anstrengend denke ich,

und immerhin bin ich jetzt soweit,

dass ich gar nichts mehr fühle. Nada. 
Jackpot, rufe ich laut gegen wild wuchernde, neue Wände und glaube es selbst nicht. Selbstbetrug. Eine Lüge.

Aber die Liebe tut es auch. Sie betrügt uns um sich selbst. Sie lügt. Und liebt. 

Und lügt weiter. 

Und liebt weiter.

Lieben

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K: „Und wenn er dein Herz bricht, immer und immer wieder? Was tust du dann?“

M: „Dann liebst du ihn umso mehr. Denn nichts macht ein Herz angreifbarer und stärker zugleich als die Liebe.“

K: „Aber wenn es doch zerbrochen ist, wie soll es dann noch lieben?“

M: „Du musst dich nur erinnern und aufhören zu kratzen, damit es heilen kann. Auch wenn du es glaubst, das Herz kann nie ganz brechen. Und dann kann es am Ende gar nicht anders als zu lieben.  Dafür ist es da. Zu schlagen und zu lieben. Zu schlagen und zu lieben…“