Einfach (Glück)

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Glück ist eigentlich einfach.

Einen Hund, einen Berg, ein paar halbwegs gesunde Beine und das Lied einer fernen Freundin nah im Ohr, tief im Herzen.

Mehr braucht es nicht. Auch kein eigentlich.

Gedanken aus. Gefühl an.

Glück ist einfach.

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Sprungbrett

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Drei Jahre

Und mein Herz schlägt wieder

Wild und doch im Takt

Gleichmäßig mit deinem Atem

Und Du fremder Vertrauter,

Glaubst du wirklich noch an Gewohnheit?

Oder vielleicht doch an das seltene Glück einer späten zweiten Chance, den Sprung schließlich zu wagen..

Schwarz-weiß

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Weißt Du,

Manchmal, da ist das Leben einfach großartig und wundervoll und alles in Mir strahlt und sprüht.

Und dann sind da diese Tage wie heute, an denen alles düster und verdorrt scheint und in mir herrscht lebloses Chaos.

Dann kann ich nichts tun, als abzuwarten in der Gewissheit, dass dieser Regen kommt, der alles rein wäscht. Und vielleicht brauche ich dieses Mal eine ganze Flut.

Schwimmen habe ich ja oft genug gelernt.

Für den Fall, dass…

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Dass du stets fehlst kann ich nicht ändern.

Ich kann Dich nur lassen, wie Du bist, wo Du bist.

Und Dir einen Platz frei halten,

in mir,

für den Fall, dass Du doch eines Tages beschließt, Deine Türen wieder zu öffnen,

für uns.

Bis dahin versuche ich, nicht allzu viel Angst zu haben

und zu hoffen, auf den fernen September, der mich schlussendlich zu Dir bringt. Und das Neue, was dann dort beginnt…

Diese Tage

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Manchmal ist ein Baum bloß ein Baum und das Grün einer Wiese einfach nur grün, die Margeriten am Wegesrand sind lediglich Blumen und die Sonne ist nur ein weiterer Stern am Himmel.

Und dann gibt es diese Tage an den ein Baum, das Grün der Wiese, die Margeriten am Wegesrand und die Sonne am Himmel nicht einfach sind was sie sind, sondern viel mehr als das, nämlich pures Glück.

Warum es solche und solche Tage gibt? Ich weiß es nicht.

Aber ist es nicht tröstlich, dass jeder Tag alles sein kann?

#Writing Friday

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Im Februar gibt’s neue Aufgaben von Elizzy, das Thema verrate ich aber erst nach dem Beitrag.

Bittesehr:

Ich habe lange geschwiegen. Vielleicht zu lange. Und nach Jahren, in denen ich mich dieser dunklen, nagenden Stille halb freiwillig, halb gezwungenermaßen, ausgesetzt habe, ist es an der Zeit, das Schweigen zu brechen. Du hast mich stumm gemacht, du ließest mir keine andere Wahl, als mein Innerstes zu verbergen, doch dies hat nun ein Ende. Dieses Schreiben schreit geradezu nach einem Neuanfang. Es klingt, brummt, singt und tönt wie all die Melodien in mir es schon so lange tun und die Intensität meiner Worte wird Dich nun endlich erschüttern und aufrütteln, sodass auch Du bald wieder regelmäßig die Vibrationen meines Körpers spüren wollen wirst. Und Du wirst Dich erinnern, wie sehr Du mich vermisst hast. Du wirst auf die Knie fallen und mich demütig um Verzeihung bitten ob all der Vernachlässigung der letzten Monate und ich werde Dir verzeihen denn ich bin großmütig und nicht nachtragend. Und wenn Du dann endlich wieder täglich meine Saiten sanft mit dem von Deinen Händen geführten Bogen streichelst, streifst und voller Leidenschaft bespielst, dann werde ich Klänge erzeugen, wundervolle Klänge, welche den Menschen die Herzen zum Schmelzen, die Füße zum Tanzen und die Augen zum Tränen bringen werden.

All das wird geschehen, wenn Du endlich zurück kommst, mich aus dieser düsteren Ecke und diesem harten dunklen Kasten, welcher sich wie ein Sarg um mich legt, befreist, mir zuhörst und mich feinfühlig stimmst, dann endlich diesen verdammten Bogen wieder spannst und auf mir spielst!

Wütend und doch hoffnungsvoll

Dein vernachlässigtes Cello

So, das war also mein Beitrag zur Aufgabe „Brief eines vernachlässigten Cello“.

Und „meines“ wird ab Mitte Februar endlich auch wieder genutzt 🙂