Farbenblind

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Du hast mir ein buntes Bild gemalt

In all meinen Lieblingsfarben

Ich hab es gesehen und doch erst gestern entdeckt,

dass sich unter all deinem Bunt so viel Graues versteckt

Du sangst mir ein Lied in meiner Lieblingsmelodie

Und ich hab fasziniert zugehört

Dass Dein Lied nie Deines war, nur eine Kopie,

Das ist, was mich jetzt täglich so stört

All die Bilder, alle Farben, die Geschichten, die wir teilten

Waren doch nur leere Worte, die Mich hinterrücks ereilten.

Ich, naiv und bedürftig, habe alles geglaubt, hab Dir einfach vertraut

und dabei blind von Liebe und Hoffnung, meine Zukunft blauäugig auf einen Sandkasten gebaut.

Jetzt sinken wir täglich mehr darin ein und ich weiß nichts nur dieses,

das hier nennt sich nicht Glück.

Und ich versuche weiter zu atmen, während wir uns nicht bewegen

und wünsch mir mein wild schlagendes Wolfsherz mehr als alles zurück.

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