Freiburg ♥️

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Wie ein Schiffbrüchiger bin ich monatelang immer wieder gestrandet, an fremden Orten und doch habe ich kaum Boden unter den Füßen gewonnen.

Jetzt laufe ich die fast leeren Straßen entlang, die mich sanft umhüllen, mit nächtlichem Laternenschein und lebendiger Ruhe.

Und Boote der Vergangenheit gleiten freundlich an mir vorbei.

Die Luft riecht noch nicht ganz nach Frühling, nach dem letzten Regen, doch nach der Freiheit der Stadt und der angenehm kühle Wind heißt mich willkommen daheim.

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Diese Tage

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Manchmal ist ein Baum bloß ein Baum und das Grün einer Wiese einfach nur grün, die Margeriten am Wegesrand sind lediglich Blumen und die Sonne ist nur ein weiterer Stern am Himmel.

Und dann gibt es diese Tage an den ein Baum, das Grün der Wiese, die Margeriten am Wegesrand und die Sonne am Himmel nicht einfach sind was sie sind, sondern viel mehr als das, nämlich pures Glück.

Warum es solche und solche Tage gibt? Ich weiß es nicht.

Aber ist es nicht tröstlich, dass jeder Tag alles sein kann?

#Writing Friday

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Im Februar gibt’s neue Aufgaben von Elizzy, das Thema verrate ich aber erst nach dem Beitrag.

Bittesehr:

Ich habe lange geschwiegen. Vielleicht zu lange. Und nach Jahren, in denen ich mich dieser dunklen, nagenden Stille halb freiwillig, halb gezwungenermaßen, ausgesetzt habe, ist es an der Zeit, das Schweigen zu brechen. Du hast mich stumm gemacht, du ließest mir keine andere Wahl, als mein Innerstes zu verbergen, doch dies hat nun ein Ende. Dieses Schreiben schreit geradezu nach einem Neuanfang. Es klingt, brummt, singt und tönt wie all die Melodien in mir es schon so lange tun und die Intensität meiner Worte wird Dich nun endlich erschüttern und aufrütteln, sodass auch Du bald wieder regelmäßig die Vibrationen meines Körpers spüren wollen wirst. Und Du wirst Dich erinnern, wie sehr Du mich vermisst hast. Du wirst auf die Knie fallen und mich demütig um Verzeihung bitten ob all der Vernachlässigung der letzten Monate und ich werde Dir verzeihen denn ich bin großmütig und nicht nachtragend. Und wenn Du dann endlich wieder täglich meine Saiten sanft mit dem von Deinen Händen geführten Bogen streichelst, streifst und voller Leidenschaft bespielst, dann werde ich Klänge erzeugen, wundervolle Klänge, welche den Menschen die Herzen zum Schmelzen, die Füße zum Tanzen und die Augen zum Tränen bringen werden.

All das wird geschehen, wenn Du endlich zurück kommst, mich aus dieser düsteren Ecke und diesem harten dunklen Kasten, welcher sich wie ein Sarg um mich legt, befreist, mir zuhörst und mich feinfühlig stimmst, dann endlich diesen verdammten Bogen wieder spannst und auf mir spielst!

Wütend und doch hoffnungsvoll

Dein vernachlässigtes Cello

So, das war also mein Beitrag zur Aufgabe „Brief eines vernachlässigten Cello“.

Und „meines“ wird ab Mitte Februar endlich auch wieder genutzt 🙂