Warum es wieder bergauf geht

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Es geht bergauf.

Anstrengend, jeder Schritt ist irgendwann eine Qual. Deine Knie schmerzen. Oft ist kein Ende in Sicht. Du hältst inne. Abbrechen? Lange liegst Du so da und denkst nach, umzukehren. Doch das wäre unmöglich. Hinter Dir nur Verwüstung. Ein Sturm hat getobt.
Der Gegenwind bläst Dir ins Gesicht und lässt Dich nur schwer voran kommen. Er peitscht Deine Wangen und nimmt Dir die Sicht, während Blätter wild an Dir vorbei tanzen und sich in Deinen Haaren verfangen.

Du schüttelst sie ab. Bis auf eines, das Du noch eine Weile mit Dir trägst. Der Wind wird es schon nehmen, zu seiner Zeit. Das hast Du doch alles schon gelernt. Immer und immer wieder.

Die Bäume wiegen sich im Takt, den der Wind Ihnen auferlegt. Auf manche mag es bedrohlich wirken, doch Du weißt, eigentlich schützen sie Dich. Und Du spürst wieder etwas. Zumindest ein wenig.

Es geht bergauf.

Der Weg ist weit. Lang. Scheint endlos.
Der Gegenwind strahlt Kraft aus und lässt Dich deinen Willen spüren und dann, plötzlich erinnerst Du Dich. Du weißt, wie es sein wird.

Du erblickst die Lichtung. Du steigst die letzte Steigung hinauf. Und vom Rand des Felsen siehst Du auf einmal klar.

So wird es sein. Denn es geht wieder bergauf.

Ein gerader Weg wird nach einer gewissen Zeit langweilig.
Und bergab kann es nicht immer gehen, denn ewig will sich keiner treiben lassen.

Immer nur Rückenwind drängt Dich aus Deinem eigenen Tempo.

Und deshalb wünscht man Dir, dass es bergauf geht. Denn es macht doch irgendwie Sinn. Spätestens am Gipfel…

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Heute (2)/Freifahrt 

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Heute,

beim Radfahren,

 
beim Davonfahren, ziellos nach Plan fahren, der nur zum Verwerfen geschmiedet wurde, verfolgte ich Spuren, die längst nicht mehr sind, setzte neue in den kalt-klammen Schlamm und sprang ins eisige Wasser, um endlich wieder Wärme zu spüren.

Ich dachte, Du fehlst.

Gut so, dachte ich.

 
Heute,

beim Radfahren.

Heute 

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Heute,

bei Vollmond.

Nach einem Tag voller Sonnenstrahlen, Musik und Tanz, dem Erfinden neuer Melodien, umgeben von Freunden und Frühlingsrauschen, kehre ich heim. 

Und jetzt, da ich hier liege und mit ihm rede, über Liebe, da muss ich mir eingestehen, dass Du immer noch fehlst. Und ich vergessen habe, was Liebe meint. 

Ich lese die Worte von seinen Lippen, doch meine Ohren bleiben taub.

Heute,

bei Vollmond.

Rohvegane Taboulé mit leckerem Orange-Mohn-Sesamdressing

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Super schnell, leicht, lecker und gesund 🙂

Für 2-3 Portionen 

Für den Salat:

1/2 großer Blumenkohl 

1 Tomate

1/2 Gurke

1/2 Bund Petersilie 
Den Blumenkohl klein reiben oder auf unterster Stufe mixen, restliches Gemüse klein schneiden und mischen 
Für das Dressing:

Eine kleine Orange mit etwas Schale

1 EL Blaumohn (oder andere Saaten)

1 EL Sesam schwarz (oder andere Saaten)

1 TL milder Senf

Pfeffer

Kurkuma

2 EL Wasser

Optional:

1/2 Knoblauchzehe

Alles mixen und untermischen.

Wers braucht salzt. Ich persönlich mag auch gern einen halben sauren Apfel untergehoben.

Guten Appetit!