Tag 6 Heimkehr 

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Tag 6
Was für ein Tag! Eigentlich ist nicht viel passiert. Aber nun sitze ich hier gemütlich vor dem Ofen und fühle mich wie Zuhause. Endlich Zuhause.
Alles heute fühlte sich irgendwie nach Heimkehr an.

Aber am besten von vorne:

Nach einer abermals kurzen Nacht und etwas gemischter Stimmung machen wir uns leicht gestresst auf, den Mietwagen abzuholen. Doch sobald wir im Auto, einem kleinen VW, sitzen und Lissabon über die Vasco da Gama Brücke verlassen, kehrt ein Gefühl der Freiheit in uns ein.

Wir meiden die Autobahn und fahren über kleine Landstraßen, an Oliven- und Orangenhainen sowie kleinen Dörfern vorbei, nach Monsaraz. Schon als ich den ersten Zipfel des Alqueva Stausees entdecke, fühle ich mich innerlich ganz anders als die letzten Tage. Als dann das Castelo, die Burg, in der Ferne auftaucht, bin ich wie verzaubert. Wir halten kurz unterhalb der Burg und genießen die Aussicht, während ich Kristin erzähle, wo ich im Frühsommer mein Tarp aufgespannt have und welche Wege ich gegangen bin. Dann fahren wir zum See, um noch vor Sonnenuntergang kurz baden zu gehen. Es ist eiskalt, als wir ins Wasser springen aber es fühlt sich unbeschreiblich gut an. 

Dann geht es weiter zu unserer Unterkunft, der Casa de Santa Catarina. Bereits auf dem Parkplatz werden wir herzlich der hübschen Kangalhündin des Nachbarn begrüßt, in die ich mich sofort unsterblich verliebe (und ich glaube das beruht auf Gegenseitigkeit;)). Auch innerhalb der Casa de Santa Catarina geht es herzlich weiter. Wir werden durch die liebevoll eingerichteten Zimmer geführt und dürfen sogar wählen, welches wir möchten. Wir entscheiden uns für eines mit Blick in die Ferne Richtung See. Auch wenn ich am liebsten draußen bin, hier lässt es sich wirklich aushalten. Außerdem gibt es ein gemütliches Wohnzimmer mit Ofen sowie eine Gemeinschaftsküche und draußen leben unzählige Tiere u.a. einige Lamas und Ziegen, ein Schaf, Rentiere, drei Hunde, Katzen, Erdmännchen, Frettchen, ein Emu und sogar ein Känguru, welches sich aber wohl nur tagsüber zeigt. Nach einem längeren, sehr netten Gespräch erfahren wir, dass die Tiere alle gerettet wurden. An unserer Terrasse entdecke ich meine erste Gottesanbeterin. 


Wir machen uns gleich noch einmal auf um auf der Burg die Sinne untergehen zu sehen und wieder bestätigt sich mir, dass Monsaraz einfach ein ganz besonderer Ort ist, trotz des Tourismus. Statt alles mit bunten Lichterketten und Weihnachtsmännern zu dekorieren, wie es bisher in den anderen Städten der Fall war, prangt ein einziger großer Stern mit Schweif über der Burg. Innerhalb der Stadt sind mehrere lebensgroße Figuren aufgestellt, welche scheinbar alle in aufgeregt im dieselbe Richtung laufen. Und unterhalb des höchsten Turmes der Burg entdecken wir auch den Grund; Dort ist eine Krippe aufgebaut, schlicht und schön, mit Esel, Ochse, Maria, Josef und Jesuskind im Stroh. Wirklich schön!

Auf der Burg tummeln sich mehr Menschen als damals aber es ist ja auch viel früher und doch, sobald die Sonne untergegangen ist legt sich diese typische Ruhe über die Stadt und im Hintergrund das vertraute Bellen der Hunde.

Ich laufe unter sternklarem Himmel durch die Gassen und an der Burgmauer vorbei und bin einfach da. Ganz deutlich sieht man Orion und Cassiopeia am Himmel stehen. Es ist Neumond. 

Bevor wir zurück zur Casa de Santa Catarina fahren, küsse ich den Boden an der Stelle, wo ich damals ungestört und willkommen draußen schlafen konnte.

Jetzt sitze ich vor dem Ofen, mit einem Buch und weiß, wie sich Heimat anfühlt.

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Tag 5 die Anonymität der Stadt..

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Tag 5
Nachdem wir gestern erst um drei Uhr vom Tanzen zurückkamen, wache ich heute morgen viel zu früh auf. 

Da ich nicht mehr schlafen kann mache ich Yoga und Frühstück. 

Später, als Kristin wach ist, essen wir zusammen. Dann mache ich mich alleine auf den Weg zum Wasser. Zuerst lege ich mich jedoch einfach auf eine Bank im Park und döse vor mich hin. Wieder ist es wie unsichtbar sein. Ich frage mich ob das an Portugal liegt aber aufgrund meiner Erfahrungen vom Frühsommer schätze ich, dass es an der Stadt liegt. Die Anonymität von Städten ist mir bisher noch recht fremd, wofür ich dankbar bin. 

Ich freue mich jedenfalls auf Morgen, wenn es nach Monsaraz geht.

Ich laufe weiter bis zu der Stelle am Tejo, an der die Band von vorgestern dieselben Lieder spielt, heute jedoch mit weniger Intensität, was mir gelegen kommt.

Das Luso Baião Konzert war sehr schön und ich habe viele verrückte Tänze gehabt aber es war doch sehr laut und die Wände der Baracca, in der Forró de Quarta stattfindet, haben ordentlich gewackelt.

Ich lege mich auf eine Mauer und lausche dem Rauschen der Wellen, welches sich mit der karibisch angehauchten Musik paart.
Irgendwann habe ich genug von der Musik und laufe weiter bis ich einen relativ ruhigen Steg finde. Noch 1,5 Stunden bis Sonnenuntergang. Von hier aus sieht man die Cristo Rei und die Brücke.

Ich lege mich entspannt hin und bin gerade kurz davor einzuschlafen, als ein portugiesisches Pärchen auftaucht. Knapp eine Stunde macht er Fotos von ihr. Dabei posiert die Frau wild um mich herum. Wieder bin ich unsichtbar. Und ich stelle fest, dass ich über manche Menschen nur den Kopf schütteln kann. Vielleicht sollte ich einfach darüber lachen aber stattdessen warte ich ungeduldig, dass der Film der Kamera endlich leer wird.

Kurz vor Sonnenuntergang gehen die beiden und eine nette, kleine Familie gesellt sich zu mir. Wir sehen die Sonne untergehen und etwas später kommt Kristin.


Wir gehen eine Kleinigkeit essen, danach kaufe ich mir noch ein paar Maronen zum Nachtisch, welche hier an jeder Ecke angeboten werden. Na gut, ein paar sehr viele Maronen. Aber die Maronenverkäufer sind auch alle so sympathische ältere Menschen, da kann ich nicht achtlos vorbei gehen. Kristin trifft noch eine Freundin und so schlendere ich immer noch müde von der letzten Nacht verträumt durch die nächtlichen Straßen von Lissabon und lausche gespannt den vielen Sprachen, die mir auf dem Weg begegnen.

Tag 4 Multikulturelles Lissabon

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Tag 4
Wir schlafen recht lange und brunchen ausgiebig. Am Nachmittag geht es mit Kristins Mitbewohnerin und einer Freundin von dieser, beide Rumäninnen, auf zum Parque Florestal de Monsanto. Dort betreten wir ein verlassenes, baufälliges Gebäude, von dessen Dach aus man einen weiten Rundumblick über die Stadt hat.


Danach laufen Kristin und ich noch etwas durch den Wald, finden eine Madronho, Erdbeerfrucht, welche ich zum ersten Mal probieren darf, begegnen ein paar hübschen, muskulösen Portugiesen, die Polizeihunde trainieren und fahren dann mit dem Bus zurück in die Stadt.



Dort laufen wir zu einem anderen Aussichtspunkt, Miradauro de Craça, an dem wir die Sonne untergehen sehen.


Hier treffen wir auch, Martha, eine polnische Kunststudentin und den Brasilianer Filipe, ebenfalls Kunststudent mit Saxophon und Gitarre. Leider bleibt nur Zeit für ein kurzes Gespräch, da diese noch weitere Musiker an einem anderen Ort treffen werden. Schade, ich hätte gern ihrer Musik (Blues und Jazz) gelauscht.

Wir schlendern durch malerische Gassen hinunter nach Intendente, ein mehr alternatives Viertel. Dort trinken und essen wir eine Kleinigkeit in einem nepalesischen Restaurant, am Nebentisch unterhalten sich Deutsche.
Dann geht es wieder mit der U-Bahn in Telmos WG.
Spät machen wir uns dann noch zum Forró de Quarta, bei dem Luso Baião in voller Besetzung spielt, auf. Unterwegs treffen wir zwei Italienerinnen, die morgen zu einem Freiwilligendienst im Urwald Brasiliens aufbrechen.

Ein rundum multikultureller Tag also.

Tag 3 Entlang des Tejo

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Tag 3
Ich kaufe im Biomarkt um die Ecke ein und mache uns Frühstück.

Danach machen wir uns auf den Weg zum Tejo, welcher in Spanien und Portugal fliest. Dort genießen wir am Ufer die wärmende Sonne und den Blick auf’s Wasser, während wir einer Gruppe Straßenmusikanten lauschen.


Später fahren wir mit der Fähre nach Cacilhas weiter, wo wir die insgesamt 110m hohe Cristo Rei, die Jesusstatue betrachten. Im Inneren befindet sich eine Kapelle mit wunderschönen Gemälden in unzähligen Rot-und Blautönen. Ein Bild ist so unfassbar ausdrucksvoll, dass es mir, gekoppelt mit der Atmosphäre und der Musik, die durch die Lautsprecher hallt und doch nicht kitschig wirkt, die Tränen in die Augen treibt. Da ein Foto mir unangemessen erscheint, halte ich es in meiner Erinnerung fest. 

Als wir die Kapelle gleischsam in andachtsvoller Stimmung verlassen, sehen wir einen Halo in den Wolken.

Von hier draußen aus sieht man auch die Ponte 25 de Abril, die weltweit drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Schienenverkehr. Diese ist der San Francisco Bay Bridge nachempfunden.


Danach geht es mit Fähre und Metro nach Quinta das Concas und Kristin zeigt mir ihr eigentliches Zimmer im Wohnheim, welches sie sich mit einer anderen Erasmusstudentin teilt.

Es ist spät als wir zurück in Telmos WG kommen.

Tag 2 Nazaré

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Tag 2 

Morgens

Ich konnte kaum schlafen. Nicht, weil ich mich nicht wohl gefühlt hätte – im Gegenteil. Aber am liebsten hätte ich gleich heute morgen gehabt. Dieses Gefühl, dass man als Kind jeden Abend hatte, wenn man nicht einschlafen wollte, aus Angst etwas zu verpassen. Verrückt. 


Und letztlich habe ich es dann geschafft, in dem ich mich dem Neuen einfach hingegeben habe. 

Trotzdem, nur kurzer Schlaf.

Ich bin als erste wach, genieße die Ruhe noch etwas. Freue mich über jede Kleinigkeit (das Fenster zu öffnen, draußen die Sonne und Wäsche auf den Balkonen hängen zu sehen, sogar der Geschmack von Chlor im Wasser löst bei mir irrsinnigerweise Freude aus).

Dann mache ich Yoga, dusche und rufe Viktor Hugo an. Er ist ein Mitbegründer von Vegan Hills, Vegoa, eine Gemeinschaft die in der Algarve ein komplett veganes Dorf errichten, umgeben von wunderschöner Natur.

Er möchte einem Vortrag in Freiburg halten und ich würde ihm gerne bei der Organisation etwas helfen.Es ist ein tolles Gespräch und ich hoffe, das Land nach Monsaraz auch noch ansehen zu können.

Danach machen Kristin und ich uns auf einen kleinen Spaziergang zum Parque das Nações. Die Sonne scheint so sehr, dass ich trotz der Herbstluft im Top dasitzen kann. Glücksgefühl pur. Zwar weiß ich jetzt schon, dass die Tage in der Stadt für mich eine Geduldsprobe darstellen werden aber es gibt sicher hier auch viele Ecken zum Wohlfühlen.

Nachdem wir uns eine Kleinigkeit zum Essen besorgt haben, setzen wir uns in den Jardim de Gulbenkian und essen unter strenger Beobachtung einer Möwe.

Nachmittags fahren wir dann mit Telmo und Luisa im Luxusauto ans Meer, Nazaré. Die Wellen sind groß, laut und mächtig und wir rennen immer wieder auf sie zu und von ihnen davon, barfuß, mit hochgekrempelten Leggins und Wintermütze auf dem Kopf. 


Dass dieser Tag von Paradoxie geprägt ist, zeigt nicht nur diese Situation. Statt zu Fuß geht es mit dem Cabrio kurz darauf wieder weiter. Laute Popmusik tönt von Bässen gestützt aus den Lautsprechern des Gefährts und Kristin und ich müssen plötzlich herzhaft lachen über diese bizarre Situation – Cabrio, mit lauter Musik durch die Stadt, wir. Besonders verrückt wird es, als in Sítio, einem Stadtteil von Nazaré eine Frau im Trachtenrock anfängt, zu „unserer“ Musik wie ein Hip-Hopper zu tanzen… 🙂

Aber genug geschmunzelt und zwischendurch mal etwas Hintergrundwissen: die Frauen von Nazaré trugen damals (und einige heute noch, wohl eher wegen der Touristen) sieben Unterröcke, für die sieben Tage, die der Mann auf dem Meer zum Fischen war. Jeden Tag wurde dann ein Unterrock ausgezogen, bis eben nur noch einer übrig war. Dies sollte die Wartezeit verkürzen.

Vollkommen abstrus wird es dann, als wir nach Óbidos zur Vila Natal fahren. Es gibt dort ein richtiges Weihnachtsdorf. Kristin und ich entscheiden uns, nicht die 6€ Eintritt für den Weihnachtsmarkt zu zahlen (zumal ich nicht einmal den Freiburger Weihnachtsmarkt besucht habe) und erkunden die Burgmauern der Stadt von der anderen, ruhigeren Seite aus. Wir sehen die Sonne untergehen und ihre letzten Strahlen spiegeln sich rosafarben in kleinen Wolkenfetzen wieder.


Später kaufen wir uns Unmengen an gerösteten Maronen, welche wir mit Lichtgeschwindigkeit verspeisen und ich kaufe mir ein wunderbar altes, verschrobenes portugiesisch-deutsch Wörterbuch.


Es ist längst dunkel und sternenklar, als wir uns auf den Heimweg machen und ein erster Tag zu Ende geht.

Portugal ’16/’15 Tag 1

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25.12.16, kurz vor 20:00Uhr
Wie ein Kinobesucher fühle ich mich. Von meinem Sitz am Gang aus, mit dem Studentenfutter auf dem Schoß, von dem ich hin und wieder knabbere. Die meisten suchen noch einen Platz, während die Dame, welche sich unentwegt kratzt und dezent nach Fisch „duftet“ sowie ihr Begleiter scheinbar kaum Notiz von mir nehmen und sich ungestört weiter auf französisch unterhalten. Als der Mann, welcher am Fenster sitzt zuerst über die Beine seiner Begleitung und dann über meine steigt, ohne ein Wort, komme ich mir schließlich komplett unsichtbar in meiner Anonymität vor. Nun ja, unsichtbar sein soll ja eine Superkraft sein… „Anonyma-die unsichtbare Macht“…

Ich merke wieder, wie unsympathisch mir das Reisen per Flugzeug ist, zu schnell, zu viele Menschen und gleichzeitig zu unpersönlich.

22:00 Uhr (deutsche Zeit)

Die Luft scheint ähnlich frei zu sein, wie die Straßen in diesen Feiertagen. Der Pilot kündigt an, dass wir eine halbe Stunde früher ankommen werden. Der Himmel sei sternenklar.

Ich freue mich wie ein kleines Kind auf den ersten Atemzug der portugiesischen Luft. Und auf darauf Kristin nach knapp drei Monaten, welche mir wie eine Ewigkeit erscheinen, wieder in die Arme schließen zu können…

23:55 Uhr (portugiesische Zeit)

Gerade habe ich mit Kristin und Batusch, einem polnischen Jura-(oder Wirtschafts- oder Kunst oder er weiß es selbst nicht so genau) Studenten, der auch niederländisch spricht, Piroggi zubereitet. Wir sind in der WG von Telmo, der auf dem Sofa mit seiner Freundin eingeschlafen ist. Ich bin nicht mehr in Deutschland aber ob ich schon in Portugal angekommen bin weiß ich noch nicht so recht. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Jetzt, auf dem Schlafsofa am gekippten Fenster liegend, höre ich einen Hund bellen. Ich weiß, ich bin in einer Großstadt und doch erinnere ich mich an meine Tage in Monsaraz, als das nächtliche Hundegebell zum vertrauten Begleiter wurde. Der perfekte Stoff zum Träumen..

Winter

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Es hat uns letztendlich erreicht. Überwältigt. Nieder gezwungen mit seiner schonungslosen Kälte, die einem bis unter die Haut geht, ja selbst vor unseren Knochen nicht halt macht.
Diese Kälte, die wir lange erfolgreich ignoriert haben und welche uns nun umso mehr zu Boden zwingt, nach Atem ringen und sprachlos zurück lässt.

Unsere Augen weit offen, starr ob der Fassungslosigkeit und doch blind vor Wut, wollen viele schreien, um sich schlagen, zerschlagen und sie verjagen, aussperren, diese unkontrollierbare Macht.Und hinterlassen damit noch mehr Schmerz, nähren die Wut und bringen endloses Leid.
Manch einer weint leise. Und Tränen gefrieren zu Eis, auf dem jene ausrutschen, welche die Augen noch immer verschlossen halten, während sie leise vor sich hin summen.
Anderen bleibt nichts als leeres Lachen: wir wussten es gleich, was kommt, mit diesem Winter! War abzusehen. Das haben wir davon! Und ihr Lachen bringt Eiszapfen hervor, welche sich lösen und auf Grund aufreihen um Mauern zu bilden, welche uns selbst in der eisigen Kälte gefangen halten.

Alle jene haben vergessen, dass es den Winter schon immer gab. Und dass dieser nicht der Feind ist. Umso mehr ist es die Kälte. Die unbarmherzige Kälte, die wir selbst entstehen lassen.

Was bleibt anderes, als dem Winter mit Wärme zu trotzen? Nicht leise zu weinen, noch laut zu schreien oder zynisch zu verlachen. Einfach zu leben. Und ein Feuer zu entfachen, an welchem sich jeder wärmen kann, jeder. In der Hoffnung auf neuen Frühling. Der irgendwann vielleicht immer währt..