Tag 2 und 3 Marrakesch

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Tag 2 und 3

Um über diese Tage zu schreiben, muss ich mich fast eine Woche zurück erinnern. In Marrakesch kam ich nicht zum Schreiben. Zu viele Eindrücke. Zu wenig Schlaf.

Nach der ersten Nacht im Hostel machen wir uns auf, die Stadt und dabei vor allem die Souks und den Djemma El-Fna zu erkunden. Es ist unglaublich anstrengend für uns, da wir keine zwei Meter laufen können, ohne, dass uns jemand den Weg weisen will (natürlich für nicht wenige Dirhams). Wir weisen ab. No, we know our way. Dabei verlaufen wir uns ständig. Aber das muss ja keiner wissen. Einfach immer so tun, als ob man genau wüsste, wohin man will, selbst wenn man zum fünften Mal am selben Straßenhändler vorbei läuft. Lächeln und weitergehen.

Wir kaufen Oliven, Datteln, Brot, Obst, handeln zwei Aladinhosen um die Hälfte herunter und schauen uns den Cyber Park an, der uns Erholung von den überfüllten Souks bietet. außerdem kaufen wir am Busbahnhof drei Tickets nach M`Hamid. Michael kommt morgen Abend nach Marrakesch und begleitet uns in die Wüste.

Die zweite Nacht im Hostel war grausig. Wir lernen einen Jungen Japaner kennen, Masato. Er reist immer alleine und war schon an vielen Orten. Indien zum Beispiel.

Wir beschließen morgen den Tag zu dritt zu verbringen, früh aufstehen, viel sehen. Deshalb gehen wir frühzeitig auf unser Zimmer. Etwas später kommt noch ein Spanier dazu, Pablo. Ihn lernen wir erst morgen früh kennen, da wir schon in unseren Betten liegen, als er nachts ankommt.

Mitten in der Nacht kommen dann unsere letzten Zimmergenossen dazu. Drei brasilianische Frauen. Ich erkenne es an ihrer Sprache. Dass alle drei Frauen sind, erfahre ich erst am nächsten Tag. Ich habe mein Bett mit Tüchern abgehangen, Ohropax in den Ohren und meine Mütze übers Gesicht gezogen. Trotzdem höre ich ihr lautes Lachen, das Licht brennt die ganze Zeit, alle duschen ausgiebig und auch nach mehrmaligem Bitten nehmen sie keine Rücksicht.  Als sie endlich schlafen gehen fängt die Frau, die ich aufgrund ihrer Stimme für einen Mann halte, lauthals an zu schnarchen.

Auf die Dachterrasse können wir nicht ausweichen, da es regnet. Ich mache kein Auge zu in dieser Nacht und auch die anderen können nur schlecht schlafen. Kurzerhand buche ich für morgen ein anderes Riad für uns mit Zweitbettzimmer.

Days 2 and 3. Marrakesh

I have to think back almost a week to write about these days. In Marrakesh I never got around to writing. Too many impressions. Too little sleep.

After the first night in the hostel we go to explore the city, and especially the souks and especially Jemaa el-Fnaa. It is unbelievably difficult for us, as we cannot walk two steps without someone wanting to show us the way (for a couple of dirhams, of course). We decline. No, we know our way. But in reality we keep getting lost. Just pretend to know where you want to go, even if you walk past the same street merchant for the fifth time. Smile and walk on.

We buy olives, dates, bread, fruits, haggle over half the price of two Aladdin-style trousers, then we take a look at the cyber park, which gives us a welcome respite from the overcrowded souks. We also buy three tickets to M’Hamid at the bus station. Michael will come to Marakkesh tomorrow evening and accompany us to the desert.

The second night at the hostel was horrible. We get to meet a young Japanese man, Masato. He always travels alone and has been to many places. India, for example.

We decide to spend the next day together, all three of us, to wake up early, to see a lot. That’s why we go to our rooms early. Soon after a Spaniard, Pablo, joins us. We get to know him only in the early morning, since we are already lying down in our beds when he arrives late in the night.

In the middle of the night the last of our roommates enter. Three Brasilian women. I recognise the language. I have put up cloths around my bed, stuffed earplugs into my ears and pulled down my beanie over my face. Despite that I still hear their loud laughter, the light is always on, they al shower extensively, and even after asking nicely several times they do not take the rest of us into consideration. When they finally do go go to sleep one of the women, whom I thought to be a man based on her voice, being to loudly snore.

We cannot escape to the roof deck, as it is raining. I do not shut my eyes tonight, and the others can only get a bit of bad sleep. Spontaneously I decide to book a different Riad with double bedrooms.

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