Tag 4 Marrakesch-M’Hamid

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Tag 4

 Ich sitze im Bus. Fahre über das Atlasgebirge in Marokko. In den letzten fünf Stunden haben wir so viel Weite gesehen. Von kargen, trostlosen Landschaften über Sandsteinstraßen, Olivenhaine,  an lehmigen Flüssen und kleinen Wasserfällen vorbei, Ziegen am Berghang, ein paar Schafe dazwischen. Dann, nach einer Kurve plötzlich Nebel statt blauem Himmel, unvermittelt Schnee anstelle von warmer Frühlingsonne. Bei einer kurzen Rast, das Ganze Panorama wortwörtlich in 3D (siehe Foto). Dann wieder bergab, an Dattelpalmen vorbei, kleinen Dörfern. Eine größere Stadt, bis kurz darauf wieder karge Steinwüste, nur ein paar Büsche, heimatlose (freie?!) Hunde und viel Plastik, dass im Wind tanzt. 

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Fast unwirklich, auf einmal überall Schnee

Noch ein paar Stunden werden folgen. Weitere Eindrücke. Dann irgendwann endlich, eine Oasenstadt, bevor wir die Wüste betreten werden. Wie wird es sein? Werden wir uns frei fühlen? Oder doch Beklemmung empfinden? Oder beides?

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Das Gefühl der Freiheit will sich bei mir noch nicht recht einstellen. Vielleicht, weil ich den Bus nicht steuere. Weil ich eigentlich gar nichts bewege, während ich mich fortbewege. Sitzend.

Ich denke an unseren Plan. Mit dem Rad zum Forró Camp. Draußen schlafen. Auf dem Weg. Vorgestern haben wir draußen geschlafen. Marrakesch bei Nacht, klarer Himmel, kühle Luft. Es war nicht dasselbe. Das Feuer fehlte. Trotzdem war es schön.

Als wir am Busbahnhof ca 70km Vor unserem eigentlichen Ziel halten, steigen zwei junge Marokkaner mit Nomadengewand ein. Sie sprechen mich an. Aleman? Ja. Brahim is waiting for you in M’Hamid. Ok. Kurzes gegenseitiges Nicken. Beide gehen etwas weiter weg, einer telefoniert (vermutlich mit Brahim). Sie gehen. Gut, dann weiß er also, dass der Bus fast zwei Stunden später ankommt. Ich dachte mir schon, dass er damit rechnet. 

Eine weitere Stunde später dann tatsächlich Ankunft in M’hamid. Wir werden gleich von mehreren ‚guides‘ umringt. Desert Tour? Want to Biwak? Ich sage nur. No, we have Brahim. Und da kommt er auch schon, so wie man sich einen vorstellt, der in der Wüste lebt. Turban auf dem Kopf und wehende Kleidung. Er wirkt sehr ruhig, etwas abwesend, als er uns zu sich winkt. Wir steigen in einen Jeep. Brahim sitzt auf dem Beifahrersitz. Ein anderer mit T-Shirt und Rastas fährt. Sie reden auf arabisch, es riecht nach Alkohol. Scheinbar ziellos geht es in die Wüste, Wege sind keine zu erkennen. Kurz überlege ich, ob es naiv war, einem Fremden in der Wüste zu trauen. Couchsurfing in der Sahara?

Und wohin ich die anderen damit bringe. Doch dann Spuren von Reifen im Sand. Also doch Wege. Dann sicher auch ein Ziel.

Wir kommen kurz darauf im ‚Camp‘ an, wie Brahim es nennt. Vier kleine Lehmhütten im Sand, auf einer von ihnen sind mit Sprühfarbe die Buchstaben W und C zu lesen. Zwei Hunde begrüßen uns ungestüm. Doch ich habe nur Augen für diesen unglaublichen Sternenhimmel. Die Zeit steht kurz still. Und jetzt weiß ich, es war richtig, naiv zu sein.

Wir betreten eine der Lehmhütten. Sie besteht aus zwei kleinen Räumen. Nach dem Eintreten steht man direkt in der Küche, Neben an sind Sitzkissen auf dem Boden verteilt, in der Mitte ein kleiner, Knöchelhoher Tisch.

Hier lernen wir Marco aus den USA kennen. Er ist auch zum couchsurfen her gekommen. Mittlerweile ist das schon einen Monat her. Außerdem Hamza, Said und Ahmed. Es gibt Minztee zur Begrüßung. Er ist zuckersüß. Zu viel für mich. Ich nehme aus Höflichkeit ein zweites Glas. Kurz darauf tischt Ahmed Tajine auf. Kartoffeln, Gemüse, Fleisch. Für mich wird das Gemüse herausgefischt. Wir essen mit der Hand und nutzen Brot als Messer. And you don’t eat meat?  No. No meat, fish, eggs, milk. Schweigen. Wir essen weiter. Es schmeckt alles nach Fleisch. Ich versuche den Geschmack zu verdrängen. Hier werde ich den Spagat zwischen Höflichkeit und vegan leben neu lernen müssen. Für den Moment denke ich, schaffe ich das.

Mimok, die Katze, schläft derweil auf meinem Schoß ein. Wir reden viel. Marco erzählt, wie er sein Studium abgebrochen hat und nur seitdem mit woofing durch die Welt reist. Brahim erzählt von der Stille der Wüste und wie er die Welt mit Couchsurfern zu sich holt. Wir erzählen auch.

Später sehe ich den Mond aufgehen. 

Jetzt liege ich auf einer Matratze, die bequemer ist als die im letzten Riad und auch aus dem Hostel davor. Nah am Boden. Kerzenschein. Es ist still. Friedlich still.

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Unsere Unterkunft in M’Hamid (links unsere Lehmhütte, in der Mitte das WC, rechts die Hütte der anderen)

 

English Version Day 4

I’m sitting on the bus. Driving through the Atlas Mountains in Morocco. In the past five hours we have seen such vastness. From barren, bleak landscapes to sandstone plastered streets, olive groves, past loamy rivers and small waterfalls, goats on the mountainside, a few sheep here and there in between. Then, a bend later, suddenly mist instead of a blue sky, unexpected snow rather than a warm spring sun. A short rest, and we literally get the whole panorama in 3D. Then we continue on downhill, past date trees, past small villages. A larger town, and shortly thereafter more of the barren stone desert, only a few bushes, homeless (free?)dogs and lots of plastic that dances in the wind. A few more hours are to follow. More impressions. Then at some point, an oasis town, before we enter the desert.

What will it be like? Will we feel free? Or will we feel opressed? Or both? The feeling of freedom does not yet wash over me. Perhaps, because I am not driving the bus. Because I am not moving anything, while I myself am moving forwards. Seated. I think of our plan. By bike to the Forró Camp. Sleeping outside. On the way. The day before yesterday we slept outside. Marrakesh by night, clear sky, cool air. It wasn’t the same. The fire was missing. But still it was nice.

As we come to a halt at the bus station roughly 70km before our destination, two young Moroccans in nomad garments  hop on. They talk to me. Aleman? Yes. Brahim is waiting for you in M’Hamid. Ok. A quick mutual nod. Both distance themselves, one makes a call (probably to Brahim). They leave. All right, then he must know that the bus will arrive almost two hours too late. I kind of thought he’d expect that to happen.

Another hour later, arrival in M’Hamid. We’re instantly surrounded by several „guides“. Desert tour? Want to Biwak? I only say no, we have Brahim. And there he is, just as you would picture someone who lives in the desert. Turban on his head and draped in billowing clothes. He appears very calm, somewhat absent, as he waves us over. We get on a Jeep. Brahim takes the passenger seat. Someone in a t-shirt and with dreadlocks is driving. They speak in Arabic, it smells like alcohol. Apparently aimlessly we enter the desert, roads there seem to be none. I briefly think about whether I was too naive, trusting a stranger in the desert. Couchsurfing in the Sahara? And where am I taking the others? But then, tire tracks in the sand. So there are roads. And surely also a destination. A short while later we get to the „camp“, as Brahim calls it. 4 small clay huts in the sand, one of which has been sprayed with the letters W and C. 2 dogs welcome us brashly.

But I only have eyes for that breathtaking starlit sky. Time briefly stands still. And now I know, it was the right idea, to be naive.

We enter one of the clay huts. It consists of two small rooms. Upon entering you find yourself in the kitchen, next door there are seat cushions spread out on the floor, in the middle an ankle-high table. Here we are introduced to Marco from the USA. He too came here for couchsurfing. That was a month ago. There’s next door there are seat cushions spread out on the floor, in the middle an ankle-high table. Here we are introduced to Marco from the USA. He too came here for couchsurfing. That was a month ago.

There’s also Hamza, Said and Ahmed We’re offered a mint tea for our welcome. It is treacly sweet. Too much for me. Out of politeness I accept a second glass. Shortly afterwards the tajine is served. Potatos, vegetables, meat.

They fish out the vegetables for me. We eat with our hands and use bread as cutlery. And you don’t eat meat? No. No meat, fish, eggs, milk. Silence. We continue eating. It all tastes like meat. I try to suppress the taste. Here I will have to once again find the delicate line between politeness and living vegan. For now I think, I can do this.

In the meantime Mimok, the cat, is sleeping on my lap. We talk a lot. Marco recounts how he abandoned his studies and is since then travelling the world with woofing. Brahim speaks of the silence of the desert and how he attracts the outside world through couchsurfers.

We also tell our tales. Later on I see the moon rise.

Now I lie on a mattress, much more comfortable than the one in Riad and also than the one before. Close to the ground. Candlelight. It is quiet. Peacefully quiet.

 

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Tag 2 und 3 Marrakesch

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Tag 2 und 3

Um über diese Tage zu schreiben, muss ich mich fast eine Woche zurück erinnern. In Marrakesch kam ich nicht zum Schreiben. Zu viele Eindrücke. Zu wenig Schlaf.

Nach der ersten Nacht im Hostel machen wir uns auf, die Stadt und dabei vor allem die Souks und den Djemma El-Fna zu erkunden. Es ist unglaublich anstrengend für uns, da wir keine zwei Meter laufen können, ohne, dass uns jemand den Weg weisen will (natürlich für nicht wenige Dirhams). Wir weisen ab. No, we know our way. Dabei verlaufen wir uns ständig. Aber das muss ja keiner wissen. Einfach immer so tun, als ob man genau wüsste, wohin man will, selbst wenn man zum fünften Mal am selben Straßenhändler vorbei läuft. Lächeln und weitergehen.

Wir kaufen Oliven, Datteln, Brot, Obst, handeln zwei Aladinhosen um die Hälfte herunter und schauen uns den Cyber Park an, der uns Erholung von den überfüllten Souks bietet. außerdem kaufen wir am Busbahnhof drei Tickets nach M`Hamid. Michael kommt morgen Abend nach Marrakesch und begleitet uns in die Wüste.

Die zweite Nacht im Hostel war grausig. Wir lernen einen Jungen Japaner kennen, Masato. Er reist immer alleine und war schon an vielen Orten. Indien zum Beispiel.

Wir beschließen morgen den Tag zu dritt zu verbringen, früh aufstehen, viel sehen. Deshalb gehen wir frühzeitig auf unser Zimmer. Etwas später kommt noch ein Spanier dazu, Pablo. Ihn lernen wir erst morgen früh kennen, da wir schon in unseren Betten liegen, als er nachts ankommt.

Mitten in der Nacht kommen dann unsere letzten Zimmergenossen dazu. Drei brasilianische Frauen. Ich erkenne es an ihrer Sprache. Dass alle drei Frauen sind, erfahre ich erst am nächsten Tag. Ich habe mein Bett mit Tüchern abgehangen, Ohropax in den Ohren und meine Mütze übers Gesicht gezogen. Trotzdem höre ich ihr lautes Lachen, das Licht brennt die ganze Zeit, alle duschen ausgiebig und auch nach mehrmaligem Bitten nehmen sie keine Rücksicht.  Als sie endlich schlafen gehen fängt die Frau, die ich aufgrund ihrer Stimme für einen Mann halte, lauthals an zu schnarchen.

Auf die Dachterrasse können wir nicht ausweichen, da es regnet. Ich mache kein Auge zu in dieser Nacht und auch die anderen können nur schlecht schlafen. Kurzerhand buche ich für morgen ein anderes Riad für uns mit Zweitbettzimmer.

Days 2 and 3. Marrakesh

I have to think back almost a week to write about these days. In Marrakesh I never got around to writing. Too many impressions. Too little sleep.

After the first night in the hostel we go to explore the city, and especially the souks and especially Jemaa el-Fnaa. It is unbelievably difficult for us, as we cannot walk two steps without someone wanting to show us the way (for a couple of dirhams, of course). We decline. No, we know our way. But in reality we keep getting lost. Just pretend to know where you want to go, even if you walk past the same street merchant for the fifth time. Smile and walk on.

We buy olives, dates, bread, fruits, haggle over half the price of two Aladdin-style trousers, then we take a look at the cyber park, which gives us a welcome respite from the overcrowded souks. We also buy three tickets to M’Hamid at the bus station. Michael will come to Marakkesh tomorrow evening and accompany us to the desert.

The second night at the hostel was horrible. We get to meet a young Japanese man, Masato. He always travels alone and has been to many places. India, for example.

We decide to spend the next day together, all three of us, to wake up early, to see a lot. That’s why we go to our rooms early. Soon after a Spaniard, Pablo, joins us. We get to know him only in the early morning, since we are already lying down in our beds when he arrives late in the night.

In the middle of the night the last of our roommates enter. Three Brasilian women. I recognise the language. I have put up cloths around my bed, stuffed earplugs into my ears and pulled down my beanie over my face. Despite that I still hear their loud laughter, the light is always on, they al shower extensively, and even after asking nicely several times they do not take the rest of us into consideration. When they finally do go go to sleep one of the women, whom I thought to be a man based on her voice, being to loudly snore.

We cannot escape to the roof deck, as it is raining. I do not shut my eyes tonight, and the others can only get a bit of bad sleep. Spontaneously I decide to book a different Riad with double bedrooms.

Tag 1 Freiburg-Frankfurt-Hahn-Marrakesch

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Tag 1. 

Erst nach fast einer Woche der Blick zurück. 

Zug nach Frankfurt. Dann Bus zum Flughafen Hahn. Dort erst einmal viel Aufregung. Missverständnisse mit dem Handgepäck. Dann doch alles irgendwie geregelt.

Im Flugzeug sitze ich neben Felix und Phillip. Beide haben Flugangst, der eine mehr, der andere weniger. Sie wissen nicht viel über Marokko, nur, dass sie in die Berge wollen. Und nach Agadir. Wir reden viel aber heute, nach kaum einer Woche, weiß ich nicht mehr über was. Nur, dass es sehr nett war. Also wirklich nett.

Ankunft nach knapp vier Stunden in Marrakesch. Schon verrückt, dass man schneller und günstiger hierher kommt als mit dem Zug nach Hamburg oder Berlin…

Vom Flughafen mit dem Shuttlebus zum Djeema el Fna. Wir sind überwältigt. Viele, bunt gemischte Menschen, der Geruch nach Orangen. Blaue Lichter tanzen im Dunkel der Nacht. Nur schnell ins Hostel, Gepäck abgeben und dann wieder raus denken wir.

Das Schnell erweist sich nach drei wegweisenden Passanten, zwei spanisch sprechenden Polizisten und zwei sehr hartnäckigen ‚faux guides‘ als gute zwei  Stunden, dabei liegt das Hostel nur knappe zehn Minuten vom Busbahnhof. Aber die gewundenen Gassen der Medina mit den bunten Souks, die ihre Gestalt alle paar Minuten wie durch Zauberhand zu wechseln scheinen, werden uns auch morgen immer wieder die zehn Minuten deutlich überschreiten lassen.

Im Hostel  empfängt uns Mohamed herzlich und gleichzeitig zurückhaltend. Nach Minztee und einem ersten, vorsichtigen Kennenlernen bringen wir unser Gepäck aufs Zimmer, in welchem wir einen Teil der Nacht mit drei Italienerinnen verbringen werden. Dann Kopfbedeckung auf und raus auf die Straße.

Wir fühlen uns so ‚vermummt‘ deutlich wohler aber haben auch ein etwas mulmiges Gefühl, da die Souks mittlerweile geschlossen sind und die Gassen bis auf ein paar Männer in dunklen Gewändern und heimatlose Katzen leer und dunkel sind. Wir kaufen ein bisschen Obst bei einem noch offenen Straßenstand und lernen ein paar nette marrokanische Jungs auf Fahrrädern kennen, die uns ungefragt (und ohne Geld zu wollen) den Weg zeigen.

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Zwei schlafende Kitten, die sich vom Trubel des Tages erholen

Zurück im Hostel fragen wir, ob wir auf der Dachterrasse schlafen können. Bis morgens um halb sechs der Muezzin ruft, liegen wir dort. Ich schlafe unruhig und friere. Wenn ich kurz einschlafe träume ich wirres Zeug von Mohamed. Trotzdem möchte ich draußen bleiben. Morgens wird es dann aber doch zu kalt und wir wechseln ins Zimmer. Dort finde ich auf dem wackligen Hochbett keinen Schlaf mehr.

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Blick von der Dachterrasse des Hostels, während des Sonnenuntergangs

Day 1.

Only after almost an entire week has passed do I look back.

Train to Frankfurt. Then bus to Hahn Airport. Much excitement there. Misunderstandings about the hand luggage. And then somehow everything’s arranged.

On the plane I sit next to Felix and Phillip. Both are scared of flying, one more, the other less. They do not know much about Morocco, only that they want to go to the mountains. and to Agadir. We talk a lot, but today, a  week later, I cannot recall about what. Only that it was very pleasant. Really pleasant.

Arrival after roughly four hours in Marrakesh. kind of crazy, that you can get here faster and cheaper than by train to Hamburg or Berlin…

From the airport to Djeema el Fna with the shuttlebus. We are overwhelmed. So many different people, the smell of oranges. Blue lights dancing in the dark of the night. Quickly to the hostel, putting down our luggage and then back out again, is what we think.

Quickly turns out to be almost two hours, thanks to three direction-giving passersby, two spanish speaking policemen und two very persistent ‚faux guides‘, and that despite the hostel being only ten minutes away from the bus station. But the wounding alleys of Medina and its colourful souks, that seem to magically change their appearance every few minutes, will make us take way more than ten minutes several times tomorrow.

At the hostel we are greeted by Mohamed, both warmly and simultaneously reservedly. After a mint tea and the primary, carefully getting-to-know-each-other, we bring our luggage to our rooms, in which we will spend part of the night with three Italian women. Then on we put the headscarves and head out to the streets.

In our ‚mummified‘ state we feel a lot more comfortable, but also a bit uneasy, as the souks have closed and the alleys are dark and empty, save for a few men in dark garments and some alleycats. We buy fruits from one of the remaining vendors and meet several kind Moroccan boys on bicycles, who shows us the way back (without asking for money).

At the hostel we ask whether we can sleep on the roof deck. Until the call of the muezzin at half past five in the morning, we lie down there. I sleep restlessly and feel cold. When I do shortly fall asleep, I dream incoherent things about Mohamed. Nevertheless I want to stay outside. In the morning, though, it becomes too cold and we go to our room. I find no sleep on the shaky loft bed there.